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Die chinesische Mauer (长城)

Um die chinesische Mauer zu sehen muss man früh aufstehen. Zumindest sagte mir Liu Fei, die ich am Samstag mit Bitar in Shànghăi traf, dass die Busse von Bĕijīng aus nur bis 8 Uhr morgens fahren. Und da ich gestern schon auf dem Heimweg vom Temple of Heaven unfreiwillig eine Extrarunde mit dem Bus gedreht habe (ich kam nach ca. 45 Minuten wieder am Temple of Heaven an), bin ich diesmal schon um 6 Uhr aufgestanden. Das hat sich im Nachhinein auch als nützlich erwiesen, da ich mich zunächst wieder mit dem Bus verfahren, und dann doch lieber ein Taxi genommen habe, was ca. das 10-fache, nämlich 2 Euro pro Fahrt kostet (außerdem ists zu einfach :-P ).

Der noch erhaltene Teil der chinesischen Mauer aus der Ming Dynastie erstreckt sich über mehr als 6000 km und durchquert 5 Provinzen, 2 autonome Regione sowie 2 autonome Gemeinden (siehe Bild der Infotafel). Der Bĕijīng-Teil Mauer hat 6 öffentlich begehbare Teile, von denen mir Liu Fei den Teil namens Bā Dā Lìng (八达岭), Read the rest of this entry » »

Nach dem Regierungsmuseum, dem Tiān’ān mén Platz, der verbotenen Stadt sowie dem Sommerpalast im ersten Teil der Sehenswürdigkeiten Bĕijīngs widme ich mich heute dem Tempel des Himmels (天坛公园), der sich im Süden des inneren Bĕijīngs befindet. Das ist ein öffentlicher Park, der vor allem für die “Prayer for Good Harvest Hall” (祈年殿) sowie die umliegenden anderen Tempelgebäude bekannt ist. Da ich mir heute mal ein bisschen mehr Schlaf gegönnt habe, war ich nur dort ;-) In dem Park ist einiges los: Menschen spielen Häckisäck (sie nennen das selbst entweder auch Häckisäck oder chān qiào), spielen Karten, singen, tanzen, stricken oder sehen sich selbst den Park und die Tempelgebäude an (siehe erstes Video). Heute hatte ich das besondere Glück, Read the rest of this entry » »

In den Straßen von Bĕijīng

Als ich mich heute zu Fuß vom Hotel auf den Weg zum Tiān’ān mén Platz (vor der Südseite der verbotenen Stadt) machte, sah ich schon nach wenigen Metern in einem Hof an der Straße von außen wunderschöne Pagodendächer, die anscheinend nicht direkt für Besucher zugänglich waren, der Hof jedoch auch nicht verschlossen war. Am Eingang saß in einem kleinen Häuschen eine Person, die vielleicht dort aufpassen sollte (vielleicht auch nicht, das war für mich nicht ersichtlich), die jedoch bessere Singe wie telefonieren oder fernsehen, zu tun hatte. Also bin ich dort so vorbeigegangen, dass sie es nicht merkt und habe hinter dem einen Pagodendach noch einige andere gefunden, die wohl zu einer Art altem Tempeldorf gehörten, jedoch hier ohne Beachtung blieben und nicht für die Öffentlichkeit hergerichtet, obwohl wunderschön, waren. Read the rest of this entry » »

Da so viele Freunde und Bekannte mich vor meiner Reise nach China vor dem Kulturschock warnten, der nur an wenigen Orten auf der Welt größer sei, als in China, möchte ich an dieser Stelle endlich einmal näher darauf eingehen, was mir hier so alles passiert ist.

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Heute morgen habe ich in meinem Hotel in Shànghăi ausgecheckt und bin mit dem Flugzeug nach Bĕijīng geflogen. Mein Untermieter in Mannheim, Sebastian, hat mir, wie schon etliche wervolle Tipps vorher, das Reisebüro Ctrip in Shànghăi empfohlen, über das ich einen Roundtripflight (hin und zurück) für zusammen nur 1200 RMB (120 Euro) gebucht habe. Obwohl die Strecke “nur” ca. 1100 km beträgt, gabs auf dem Hinflug bei Air China Essen und Getränke inklusive. Da kann man echt nicht meckern :-) So ein Hotelzimmer (in Shànghăi und Běijīng) kostet übrigens ca. 250 RMB (25 Euro) pro Nacht (economy Preis).

In Běijīng gibt es nicht nur mehr Ausländer (Europäer) und (deshalb?) auch mehr Betrüger, die dauernd versuchen, einem Führungen durch die Stadt, Theaterkarten zum halben Preis oder Riksha-Fahrten anzudrehen. Auch die Parks hier finden reges Interesse bei den Einheimischen. Hier findet man an fast jeder Ecke Menschen, die sich zum Singen versammeln, die chinesisches Häckisäck spielen (siehe Video unten). Teilweise tanzen sie auch im Park (oder lernen es von Lehrern) oder sehen sich die buddhistischen Pavillions und Statuen an. Read the rest of this entry » »