Die unendliche Geschichte (Teil 1)
In den letzten Tagen ist noch nicht so viel passiert. Gestern habe ich mir eine Gitarre gekauft. Es ist eine recht wohlklingende Westerngitarre (Akustikgitarre mit Stahlseiten), die sogar ein eingebautes Mikrofon und 4-Band Equalizer zum Aufnehmen hat. Zusammen mit einem Satz neuer Saiten, einem Gitarrenständer und einer gepolsterten Tasche hat das 900 RMB (ca. 90 Euro) gekostet, worüber man wirklich nicht klagen kann. Außerdem war gestern jemand da, um sich um meinen Internetanschluss zu kümmern, woran er allerdings auch gescheitert ist (so wie vorher die zwei Freunde meines Mitbewohners Monaf, die aus Nepal kommen und Computer Science studieren). Mittlerweile hab ich durch ein paar Dirty Tricks (Ändern der MAC-Adresse meiner Netzwerkkarte) wenigstens Internet über Monafs Kabel, was vorher auch nicht ging. Abends war ich dann noch mit Mosha, einem anderen Austauschstudenten aus Texas, in einem der Imbiße vor dem Campus essen und habe außerdem Informationen über Kurse gesucht, die ich hier belegen könnte.
Heute war ich dann unterwegs, um in verschiedenen Fakultäten (Departments) Kurse ausfindig zu machen, die ich hören könnte. Ich war in der School of Software, im Department of Computer Science, im Department for Mathematics und im UM Joint Institute (Zusammenarbeit mit der Uni Michigan). In der School of Software hat ein netter Assistant Professor, dessen Bürotür offen war, für mich ein paar Telefonate mit andere Professoren geführt, leider jedoch erfolglos. Im Department of Computer Science hatte ich mehr Glück: die Dame von der Verwaltung hat eine Professorin ausfindig gemacht, die Datenbanken lehrt und außerdem die deutschen Austauschstudenten an dieser Fakultät betreut (die nicht meine ist, weil ich hier an der School of Economics & Management bin). Sie lehrt komplett in Englisch und meinte, ich könne ruhig teilnehmen. Ich habe also schonmal das erste von 4 Fächern abgedeckt. Im Department of Mathematics gibt es garkeine englischen Kurse und ich wurde zum UM Joint Institute verwiesen, wo als ich kam jedoch gerade Feierabend war.
Und wenn ihr jetzt noch nicht gelangweilt seid, dann gebt Euch morgen oder/und übermorgen noch den Rest mit dem zweiten (dritten?) Teil der unendlichen Geschichte ^^
Fotos hab ich leider keine für Euch, außer dem einen hier von meiner neuen Gitarre
Bei Gelegenheit werde ich mal ein kleines Dokumentationsvideo von meinem Zimmer und dem Wohnheim drehen und hier veröffentlichen. Bis dahin müsst Ihr Euch aber leider noch etwas gedulden ![]()
Methu
Hallo, Du!
Jetzt hast du doch schon einige Vorlesungen besucht und einige Tage im Studentenwohnheim verbracht. Was hast du denn z.B. im Bezug auf Studentenleben, Professoren und Mensa fuer Eindruecke gesammelt? Was ist vergleichbar, was anders als hier in Deutschland?
Methu
Arno
Hallu
Ich hab nur mal eine GEsucht, aber nicht gefunden (Details im Post “Campus Life”).
). Man bezahlt hier 5,10 RMB (0,50 Euro) für ein Tablett mit Reis und zwei Beilagen seiner Wahl, panierte Hühnerbällchen mit Seetang kann ich sehr empfehlen 
Um genau zu sein, habe ich bisher noch keine einzige Veranstaltung besucht
Dementsprechend kann ich zu den Professoren auch noch nicht so viel sagen, außer dass die drei, mit denen ich gesprochen habe, ausgesprochen nett waren und auch gut Englisch sprachen.
Von den fünf oder sechs Mensen hier war ich bisher in dreien und das Essen war echt gut. Vergleichbar mit dem der Mensa in Mannheim, würd ich sagen (ich weiß, da würden jetzt einige nicht zustimmen
Werd aber sicher noch mehr darüber schreiben können!