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Shanghais Sehenswürdigkeiten (Teil 2)

In dem Imbiß, in dem ich meine chinesische Teigtaschen (JiăoZì) aß waren außerdem noch eine andere junge Chinesin und ein Chinese, die ich fragte, ob sie Citibank kennen und wo ich eine finden könne. Sie kannten Citibank und eine Filiale, für die ich allerdings zurück zum Jīng’ān Tempel hätte laufen müssen. Der junge Mann rief dann freundlicherweise (von sich aus) bei der Auskunft an und kritzelte mir zwei weitere Adressen auf, mit denen ich am People Square nochmal nachfragen könne. Nachdem ich den jungen Mann gefragt habe, ob die Auskunft auch Englisch spricht (”yī yī sì hào shūo yīng yǚ ma?”) nickte er den Kopf (cool, er hatte mich also verstanden) und ich sprach kurz mit der Auskunft. Das brachte aber nicht so viel, weil ich die ganzen Straßen nicht kenne, worauf er dann wieder sein Handy nahm und telefonierte.

Diese beiden halfen mir, eine Citibank zu finden

Ich ging also weiter Richtung People Square (zur Citibank) und wurde plötzlich auf der Nanjing Road von einer jungen Chinesin mit “Helloe! Are you American?” angesprochen, die in Begleitung eines jungen Chinesen in ihrem Alter (beide ca. 24 Jahre alt) war. Wir kamen dann so ins Gespräch und gingen zusammen zum People Square. Sie erzählten mir, dass sie aus Xi’ān kommen, einer größeren chinesschen Stadt, die bekannt ist für die antiken Terrakottasoldaten. Sie seien Arbeitskollegen und auf Urlaub in Shanghai. Sie erzählten mir, dass sie abends eine Akrobatik Aufführung im Shanghai Theatre besuchen wollten und fragten mich, ob ich nicht mitwolle. Da hab ich gesagt “Na klar” (nur halt auf Englisch) und so sind wir beim People Square zunächst in eine Art Ticketshop gegangen, der gleichzeitig ein Teehaus war (strange enough). Wir haben also die Theaterkarten gekauft, Tee getrunken (siehe Bild) und viel Spaß gehabt. Liu Fei schrieb mir ein gedicht auf, das man zu diesem speziellen Tee erzählt. Anschließend waren wir noch bei der Citibank, schließlich musste ich ja noch meine Flugtickets nach Běijīng bezahlen, die mir abends geliefert werden sollten. Wir verabredeten uns dann für das Theater und trennten uns, weil ich noch zum Yu Garten (Yu Yuan) wollte, dem wohl bekanntesten Garten in Shánghăi, und sie einen Freund besuchen wollten.

Das ist Liu Fei, die mich mit Bitar begleiteteUnser Tee, professionell zubereitet

Im Yu Garten dachte cih zunächst, ich wär im falschen Film, weil diese bekannte 9-gliedrige (o.ä.) Brücke förmlich von Chinesen belagert war und man, einmal drauf, nicht mehr vor oder zurück konnte. Zum Glück fand ich dann noch den Innenbereich, den eigentlichen Garten. Ich sag dazu nicht mehr viel, lasst einfach mal die Bilder auf euch wirken :-)

Der äußere, überlaufene Teil des Yu YuanYu Yuan Garten (Bild 1)Yu Yuan Garten (Bild 2)Yu Yuan Garten (Bild 3)Yu Yuan Garten (Bild 4)Yu Yuan Garten (Bild 5)Yu Yuan Garten (Bild 6)Yu Yuan Garten (Bild 7)Yu Yuan Garten (Bild 8)Yu Yuan Garten (Bild 9)Yu Yuan Garten (Bonus Bild)Drachenkopftänzer vor dem Yu Yuan Garten

Abends war ich dann im Theater. Bitar (der englische Name “Peter”, chinesisch ausgesprochen) und Liu Fei, mit denen ich verabredet war, kamen leider nicht, da Liu Fei Probleme mit irgendetwas hatte, was ich sprachlich nicht verstanden habe (Chinglish ist halt doch kein English ;-) ). Die Show war trotzdem klasse, nur dass ich danach etwas enttäuscht war, dass die beiden nicht mehr gekommen sind. Sie hatten nämlich schon angedeutet, dass wir danach zu einem Freund von ihnen gehen könnten.

So aß ich auf dem Weg zu meinem Hotel noch in einem Restaurant Schwein “Sichuan Art” mit Reis, wobei ich ordentlich eingegangen bin, weil “Sichuan” wohl sowas wie “Sehr scharf” heißt (könnte aber auch ein Stadtteil oder so sein).

Das wars für heute. Hoffe, ich habe Euch nicht mit dem vielen Text überanstrengt ;-)

P.S.: Heute habe ich wieder einen Taxifahrer überlistet, der mir statt 11 RMB für die Fahrt 21 RMB abknöpfen wollte. Als ich ihn jedoch auf Chinesisch darauf hinwies, dass das ein 20er in seiner Hand sei, gab er brav mein Wechselgeld raus :-P

5 Responses

  1. Methu




    Hey, Du!

    Als Nichtsahnender koennte man dich aufgrund deiner kleinen Augen glatt mit einem Chinesen verwechseln. Naja gut, Groesse und Hautfarbe passen noch nicht ganz :D

    Hmm, du hast eine Muetze an wie ich sehe, wie kalt ist es denn dort? Habe ja insgeheim gehofft, dass du n bissl braun wirst in China. ;)

    Haste denn noch mehr Bilder vom Garten? Wuerde gern mehr von den Pflanzen sehen. Gab bestimmt ziemliche viele Bonsaipflanzen und Bambusstraeucher, oder? Vielleicht kannst du eins fuer mich mitgehen lassen und mir dann per Luftpost schicken?? :D Die sind doch soo teuer hier. Na, wenn die Chinesen eh schon zo viele von bei sich rumstehen haben :P

    Ausserdem haettest du ruhig mal ein Bild von dir machen lassen als du beim Essen eingegangen bist. Auch DAS ist sehenswert! :P

    Deine Methu :)
    L!




  2. Hallo meine Süße,
    in China (an der Küste) ist es zur Zeit relativ kalt, genauer gesagt tagsüber immer so 2-5 Grad. Ohne die Mütze wäre es ein bisschen zu kalt, denn wenn ich abends heimkomme musste ich schon immer einige Zeit warten, bis meine Füße wieder aufgetaut sind :-)
    Von dem Garten habe ich noch ein paar Bilder, aber keine von den Bonsaipflanzen dort. Da gab es zwar welche, ich fand sie jedoch nicht so beeindruckend und hab deshalb keine Fotos gemacht und auch keine geklaut :-P
    Als ich abends eingegangen bin, konnte ich keine Fotos machen, weil ich - wie gesagt - eingegangen bin :-P (außerdem war mein Kameraakku leer)
    Bis dann, meine Kleine ;-)

  3. Martin Chip




    guden arno!

    durch zufall bin ich hier gelandet. wollt dir eigentlich auch nur liebe grüße da lassen. lass dich von den chinesen nicht fertig machen^^

    auf ein baldiges
    maddin




  4. […] nach Empfehlung von Liu Fei am Samstag (siehe Shanghais Sehenswürdigkeiten Teil (2)), bin ich dann gegen 11 Uhr am Tiān’ān mén Platz in das Regierungsmuseum gegangen, um Mao […]

  5. Arne




    Hi Arno,

    toller Blog!
    Ich vermisse schon die Jiaozi…
    Viel Spaß weiterhin,

    Arne

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